Zwischen-Gedanken (Lichtblicke)

28.Mai 2023 Aller Bewusstsein

Virtuelle Realität in einem Krautstiel-Blatt?

Während dem Zähneputzen am Sonntag 28.Mai 2023 überkam mich der Gedanke zum Thema Bewusstsein, Göttliches-Bewusstsein und die Aussage von *Thomas Campbell über seine Theorie, dass wir in einer virtuellen Realität leben.
Nun, generell verdränge ich solche Gedanken während einer Handlung, welche ich gerne bewusst ausführen möchte und ich mich eigentlich meinen Zähnen widmen wollte. Wenigstens die zweimal am Tag, während dem Zähneputzen dürfen doch meine Zähne eine Aufmerksamkeit erhalten, dass bin ich diesen doch schuldig. Doch der Aufkommende Gedanke war heute zu wichtig, um verdrängt zu werden. Worum ging es:

Entsprechend Tom’s Theorie einer virtuellen Realität, welche wahrscheinlich schon bald von der offiziellen Wissenschaft anerkennt werden könnte, jedoch mit der gefährlichen Meinung, diese müsste dann von einem Programmierer erstellt worden sein.
Wäre dem so –, würden sicher viele mächtige dieser Welt, erneut Versuchen die Macht an sich zu reissen. Durch das Dogma, nur unser eine Programmierer, ist der einzig richtige und kompetente und kein anderer sonst und alle würden der neuen Wissenschaft glauben schenken wie es bereits heute in vielen Dingen der Fall ist.

So wäre das Dilemma der Trennung und Spaltung wie so oft erneut gegeben und Hass und Zorn hätten wieder genug Nahrung. Denn es gäbe sicher mehr als nur ein Programmierer. Thomas Campbell meint jedoch, dass kein Programmierer dahinter steckt, sondern – und nun das wichtigste vom Ganzen, das Bewusstsein aller für die Programmierung unserer virtuellen Realität verantwortlich ist.
Wenn wir also von unserem göttlichen Bewusstsein sprechen (in der alternativen Heilung), meinen wir das Bewusstsein aller, ein all umfassendes Bewusstsein. Dies erklärt der mögliche und verfügbare Zugriff auf alles was Mensch jemals wusste und weiss und erfahren hat. Ob nun die Akasha Chronik ein und dasselbe ist, weiss ich nicht, könnte aber sein.

Es liegt also an jedem Mensch selbst, wieviel von dieser konstant anwesenden Energie und dem Wissen, genutzt werden kann oder nicht. Alleine die Bewusstheit, dass diese Möglichkeit besteht, ist vielen Fremd. Wir lernen dies längst nicht mehr. Wir sind sehr weit entfernt von dieser Ebene der Wahrnehmung. Jedoch gab es und wird es immer Menschen geben, die dieses Wissen noch immer lehren und auch weitergeben (sehr oft eher unbewusst). Leider gibt es viele die vieles vorgeben zu sein, oder gerne sein möchten. Für die Suche nach den echten wahrhaftigen Menschen hilft, dort zu suchen wo es sehr leise und sehr unscheinbar ist. Alleine die Aufmerksamkeit im Augenblick, eröffnet vieles. So wenigstens meine Erfahrungen.
Nicht selten sind eher etwas abstossende oder unangenehmen Begegnungen ein enormes Lernpotenzial. Nur der wirklich Aufmerksame und ehrliche wird fähig sein zu erkennen. Oft steht leider das eigene Ego, wie auch bei mir, als Wand dazwischen und verdeckt das wahre und wirklich wichtige. Nicht umsonst gilt der Spruch „Das wahrhaftig schöne erkennen wir nur mit dem Herzen und nicht mit den Augen“ und es lohnt sich tagtäglich sich darin zu üben.

*) Thomas Campbell ist Physiker und hat schon früh in seinem Leben an seiner Theorie (My Big Toe) gearbeitet und versucht die Menschheit, oder die die es wissen wollen, aufzuklären.
In der Physik steht die Abkürzung TOE für Theorie Of Everything, also eine Theorie, die in der Lage ist, wirklich alles zu erklären und hat nichts mit dem grossen Zehen zu tun.
Weitere Details, siehe unter https://www.my-big-toe.de oder auf unzähligen YouToube Videos, in denen Tom über hunderte von Fragen intressierter beantwortet.

9. Dezember 2023 Was ist der Antrieb zum nächsten Schritt

An einem frühen Morgen in unserem Mietshaus in Bagamoyo, im Oktober 2023

Warum tun wir das was wir tun?

Vor einiger Zeit erhielten wir auf Grund unserer Berichterstattung in Form dieser Webseite, ein Feedback mittels einer Sprachnachricht.

Eine ehemalige Arbeitskollegin verfolgte scheinbar unseren Weg welcher wir seit März 2023 hier unter dem Menü „Aktuelles bis Nov. 2023“ berichtet haben.

Die Nachricht berührte uns sehr. Es waren sehr feinfühlige Gedanken. Gedanken von jemandem mit Bewusstsein guter Qualität. So wenigstens, würde es T. Campell ausdrücken. Seine Trilogie über das ganz grosse Ganze ist aktuell mein Lesestoff. Daher auch dieser Eintrag am heutigen Tag.

Diese wohlüberlegte und mit viel Bedacht gesendete Sprachnachricht gab mir so einiges zum nachdenken. Diese Arbeitskollegin erwähnte oft den Begriff „Mut“. Den Mut zu haben für das was wir tun.

Einige Tage ging mir dieser Begriff nicht aus dem Kopf. Nun ist wohl der richtige Moment meine Gedanken darüber festzuhalten. Ich denke „Mut“ ist der falsche Begriff, obwohl ich weiss wie meine Arbeitskollegin, ich kenne Sie ja, gemeint hat.

Zuerst möchten wir betrachten, dass wer Mutig ist, scheinbar eine Angst verdrängen, missachten muss oder eben erkennen sollte. Innere Ängste, egal welcher Art, ob Angst vor dem Tod, Angst vor dem Verlust eines lieben Menschen, Angst vor Existenzverlust etc. sind ein Grundübel unseres eigenen Systems. Ängste veranlassen uns zu Handlungen welche nicht aus unserem wirklichen Sein stammen. Dem Thema Angst sollte sich jeder Mensch widmen, angehen, erkennen und auflösen. Daher ist in unserem Falle „Mut“ nicht der korrekte Begriff. Wir haben unsere Ängste abgelegt, denn wir wissen was wir sind, woher wir kommen und wohin wir gehen. Ist Mensch sich seines Seins wahrhaftig bewusst, wird jede vorrangige Angst bedeutungslos. 

Im Leben etwas zu tun um einen Schritt nach vorne zu gehen, ist, so meine Ansicht, nicht mutig, da keine Ängste bestehen sollten, sondern unterliegt einem natürlichen Zwang mancher Individuen.

Warum tun wir das was wir tun? Will man jemandem oder sich selbst etwas beweisen und sein Ego dadurch ruhig stellen. Oder war es schon immer geplant so etwas durchzuziehen und Mensch macht es weil es eben so geplant war? Oder ist es mehr eine Modeerscheinung im System, deshalb gehört es sich damit Mensch dazugehört. Welche Beweggründe andere haben, weiss ich nicht, unsere liegen tief im Unterbewusstsein und können mit einfachen Worten nicht umschrieben werden. Jedes Individuum hat seine eigenen Zwänge, oder besser, innerer Druck zu etwas. Warum mag jemand Vanilleeis überhaupt nicht, dafür aber umso mehr ein Zitronensorbet. Warum liebt jemand die Kälte vom Winter und der andere die Farben vom Herbst. Warum sucht jemand dauernd Action und ein anderer die Ruhe. Es ist wie es ist…es liegt in der NATUR der Sache. 

Wenn wir einmal davon ausgehen, dass es stimmt, dass wir selbst ein System sind, ein System in einem System von Familie, in einem System von Freunden, in einem System der Gemeinde, in einem System eines Landes, in einem System der Erde, in einem System des Universums im System allen SEINS, und diesem auch bewusst sind, gibt es nur drei Möglichkeiten:

1.) Mensch bleibt in seinen gewohnten Systemen weil sein innerer Druck keine Veränderung anstrebt und alles ist wie es sein soll. Eine Veränderung wäre eventuell kontraproduktiv.

2.) Mensch geht ein Schritt zurück, oder bleibt stehen, innerhalb seines Systems, weil der innerer Druck nicht erkannt oder verdrängt wird. Als Ziel besteht nur ein Gefühl, in der Vergangenheit etwas zu finden was wichtig erscheint und unbedingt am leben erhalten werden soll. Oder Mensch ist sein Leben lang in der Ablenkung, da der Fokus nicht auf das wesentliche gerichtet ist.

3.)Mensch verlässt seine Systeme durch inneren Druck, mit der Gewissheit, sein eigenes System zu verbessern, indem er sich in andere Systeme begibt und sich mit anderen Energien konfrontiert und dadurch auch sein eigenes System verändert wird. Ob zum positiven oder negativen bleibt jedoch offen. Sicher ist nur, das eigene System wird zur Veränderung animiert.

Wenn wir davon ausgehen, dass alles Energie ist, jeder Gedanke, jede Entität, jeder Stein, jedes Handeln etc. und jedes System im Zwang ist sich zu verbessern, zu optimieren, ist es nicht mutig einen Schritt zu wagen sondern mehr innerer Zwang zur Verbindung anderer Systeme.

Dass damit Unannehmlichkeiten wie Stress, Hilflosigkeit, Unsicherheit u.v.m als Folge nach sich ziehen, liegt auch hier wieder in der NATUR der Sache.

Nur eines ist gewiss, Mensch weiss, durch den inneren Druck, dass dieser Schritt seine Notwendigkeit hat und nicht verdrängt werden kann oder sollte. Ansonsten droht eine endlose Ruhelosigkeit, immer nach dem „da war doch noch was , welches unbedingt noch zu erledigen wäre, doch was ist es nur“.

Es gibt Dinge im Leben, welche Mensch scheinbar ohne Grund oder Motivation verfolgt und ausführt. Nun kommen sicher die Kopfmenschen mit Verstand und Intellekt und sagen…na jetzt aber halb lang, dadurch entstehen mir diese Nachteile, es verbraucht so viel Zeit, kostet nur Geld…und Mensch kann so richtig auf die Schnauze fallen.

Ja, da haben diese Menschen absolut recht, Mensch kann auf die Schnauze fallen. Mensch kann sein ganzes Leben auf die Schnauze fallen. Nun stell ich die Frage, ab wann ist Mensch auf die Schnauze gefallen? Wenn er alle seine Güter, seine Sicherheiten, sein Stolz, sein Zuhause verloren hat, dafür jedoch im Bewusstsein mit guter Qualität lebt?

Oder ist Mensch auf die Schnauze gefallen wenn er alles besitzt was er sich gewünscht hat, alle Länder bereist hat welche er sehen wollte, sich alle Annehmlichkeiten zu jeder Zeit erfüllen kann–, aber eine Frage unbeantwortet lassen muss…warum fehlt mir trotzdem noch etwas und ich weiss nicht was es ist.

Natürlich braucht Mensch nicht Mittellos zu werden nur damit er zu Bewusstsein mit guter Qualität gelangt. Das Materielle sollte einfach keine Priorität darstellen.

Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass sich jeder Mensch selber die Frage stellt und sich grundehrlich die Antwort gibt…

…brauche ich einen Schritt nach vorwärts zu anderen Systemen um mein Bewusstsein zu optimieren und nicht einzuschlafen.

…oder kann ich sehr wohl mein Bewusstsein in meinen gewohnten Systemen genauso optimieren.

Wir sind Individuen. Unterschiedliche Entitäten mit unterschiedlichem inneren Druck. Wichtig scheint nur, die gewisse Aufmerksamkeit zu haben, sich Bewusst sein, nicht in irgend einem System zu schlafen, weil es da gerade so gemütlich ist.

Aus den oben genannten Überlegungen heraus, bin ich der Meinung, dass „Mut“ nicht notwendig ist um ein Schritt zu wagen, sofern der innere Druck besteht. Ganz im Gegenteil, wagt Mensch den Schritt, folgt eine innere Bestätigung von grosser innerer Zufriedenheit. Diese innere Zufriedenheit kann sich natürlich absolut in einem äusseren Chaos-System befinden. Dies ist leider möglich und fast unumgänglich, denn der Lernprozess ist schlussendlich das Ziel und das wahrhaftige Leben. Es soll hier auch nicht verschwiegen werden, dass die Sorge, welcher Lernprozess als nächstes ansteht, sicherlich besteht. Doch auch hier das Motto, wenn Mensch sich bemüht im Guten zu agieren, wird es richtig sein, egal wie es kommt.

Bleiben wir also ein leben lang unserer Aufgabe treu,– Aufmerksam – zu Lernen – und zu Begreifen, um am Ende zu verstehen, was uns zum Verstehen vorgelegt wurde. In diesem Sinne, gutes Gelingen für uns alle mit – oder ohne wahrhaftiges Bewusstsein.